Was Perimenopause heißt
In der Perimenopause verändert sich die Periode und hört schließlich auf, weil die Hormonspiegel sinken. Die Menopause betrifft meist Frauen zwischen 45 und 55, sie kann aber auch früher kommen. Die Beschwerden halten meist sieben bis neun Jahre an, manchmal länger, und verändern sich in dieser Zeit.
Anzeichen, die man nicht sofort zuordnet
Neben veränderten Perioden und Hitzewallungen nennt der NHS unter anderem:
- Schlafprobleme und nächtliches Schwitzen
- Stimmungsschwankungen, gedrückte Stimmung, Probleme mit Gedächtnis und Konzentration
- Scheidentrockenheit, Brennen, häufigere Harnwegsinfekte
- Herzklopfen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kopfschmerzen
- weniger Lust auf Sex
- dünner werdendes Haar und Veränderungen der Haut
Nach der Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Endokrinologie von 2025 hat etwa jede vierte Frau belastende Beschwerden.
Verhütung ist noch ein Thema
Schwanger werden ist in der Perimenopause noch möglich. Der NHS rät, weiter zu verhüten: ab 50 bis ein Jahr nach der letzten Periode, zwischen 40 und 49 bis zwei Jahre danach.
Für Rhythmus heißt das auch: Werden die Zyklen unregelmäßiger, wird die Phasenrechnung ungenauer. Der errechnete Eisprung ist ohnehin keine Verhütungsmethode.
Was helfen kann
Die Lancet-Serie zur Menopause von 2024 plädiert dafür, diese Zeit nicht nur als Liste von Symptomen zu behandeln, sondern Frauen mit Wissen und Mitsprache hindurchzubegleiten. Behandlungsmöglichkeiten mit und ohne Hormone beschreibt die europäische Leitlinie ausführlich; welche passt, ist eine ärztliche Entscheidung.
